|
|
|
Schimmelpilze sind ein natürlicher Teil unserer Umwelt. Übersteigt allerdings die Schimmelpilzkonzentration ein bestimmtes Maß, kann es zu gesundheitlichen Problemen für die Bewohner kommen.
In der nachfolgenden Erklährung möchten wir Sie über diese Problematik informieren.
Mit freundlichen Grüßen, Ihr Stuckateur Holz aus Alfdorf
http://www.stuckies.de
|
|
|
|
|
Der Schimmelpilz
|
 |
Physikalischer Hintergrund:
Aus Gründen der Energieeinsparung wird heutzutage das Heizen und Lüften drastisch gesenkt. Es muß jedoch bewußt sein, daß das richtige Heizen und Lüften aus bauphysikalischen und hygienischen Gründen unumgänglich ist.
Durch den Aufenthalt von Menschen, Tiere und Pflanzen wird in Räumen eine größere Menge von Wasserdampf (in der Luft befindliches, gasförmiges Wasser) freigesetzt. Dieses Wasser entsteht z.B. durch:
- Atmen und Schwitzen
- Kochen, Backen, Geschirrspühlen, Bügeln· Duschen, Baden, Waschen
- Reinigungsarbeiten (feuchtes Wischen...)
- Gießen von Pflanzen, Aquarien...
Durch das Heizen der Räume muß erreicht werden, daß dieser Wasserdampf wieder nach draußen gelangt, da die Raumseiten der Außenwände oft nicht ausreichend warm sind. Zu niedrige Raumtemperaturen ergeben zwangsläufig ein zu niedrige Oberflächentemperatur der Wände. Dies führt dazu, daß sich Tauwasser auf den zu kühlen Wänden bildet, welches Feuchteschäden und Schimmelpilzbildungen oftmals nach sich ziehen.
|
 |
Tips zum richtigen heizen und lüften:
- Alle Räume der Wohnung müssen ausreichend beheizt werden. In der Regel sollte auf eine Raumtemperatur um ca 20°C (Luftfeuchtigkeit unter 60%), in Bädern o.ä. 24°C während der Nutzung geachtet werden.
- Die Luftfeuchtigkeit sollte 60-70 % nicht übersteigen, da bei 100% die Luft entsprechen ihrer Temperatur mit Wasserdampf gesättigt ist und keinen weiteren Wasserdampf aufnehmen kann. Es kommt zwangsläufig zu Tauwasserausfall an kälteren Oberflächen (z.B. Fenstern, Innenecken...)
- Sind Fensterscheiben beschlagen, so kann i.d.R. davon ausgegangen werden, daß die relative Luftfeuchtigkeit zu hoch ist- und entsprechend gelüftet werden muß.
- Räume, die deutlich kälter sind als der Rest der Wohnung (ungenutztes Arbeitszimmer, Abstellkammer, Schlafzimmer, ungenutzte Gästezimmer...), dürfen nicht durch offene Türen von den anderen Räumen her mit beheizt werden. Durch die offene Türen gelangt zwar wärmere, aber auch Luft mit mehr absoluter Luftfeuchtigkeit in die kälteren Räume. Die wärmere Luft kühlt ab und es fällt an den kälteren Flächen Tauwasser aus.
- Das Lüften soll am besten über das sogenannte Stoßlüften erfolgen. Auf diese Weise werden auch die Energieverluste weitestgehend eingeschränkt. Mit der Stoßlüftung soll erreicht werden, daß die Raumluft möglichst schnell und vollständig gegen Außenluft ausgetauscht wird, ohne daß sich dabei die Umfassungsflächen (Wände, Decke, Boden) wesentlich verringern.
- Eine Stoßlüftung erreicht man dadurch, daß man kurzzeitig alle Fenster und Türen weit öffnet, so daß ein Durchzug (Querlüftung) stattfinden kann. Die Lüftung sollte im Winter mind. 3-5 Minuten, im Sommer wesentlich länger betragen und mehrmals täglich gemacht werden. In dieser Zeit sollten natürlich die Heizkörper geschlossen sein.
- Das sogenannte Dauerlüften durch Kippen der Fenster ist in den kühleren oder kalten Jahreszeiten denkbar ungeeignet, da eine relativ geringe Luftmenge im Verhältnis in den Raum gelangt, dafür jedoch der Fenstersturz auskühlt, wo wieder Wasserdampf kondensieren kann. Ferner schränken vorhandene Vorhänge o.ä. das Lüften erheblich oder ganz ein.
- Nach Möglichkeit sollten keine Möbel direkt an die Außenwände, besonders nicht in Außenwandecken gestellt werden, da zwar Raumluft hinter die Schränke zirkulliert, jedoch dort aufgrund erheblich niedrigeren Temperaturen das Wasserdampf kondensiert. Es sollte mindestens ein Absand von 5 behalten werden, sofern die Schränke von der Seite her nicht durch die Wand eingefaßt sind (dann enstsprechend mehr).
- In Neubauten ist zu beachten, daß anfangs Wände und Decken, je nach Bauweise, erhebliche Feuchtigkeitsmengen haben, welche nur langsam durch richtiges Heizen und lüften abnimmt. Es empfiehlt sich daher in den ersten Jahren verstärkt zu lüften und die Schränke etwas weiter von den Außenwänden wegzustellen.
|
 |
Schimmelbildung und deren Beseitigung:
Ist einmal Schimmel entstanden, es handelt sich hier meist um den Schwarzschimmel, kann nur durch gründliches Vorgehen eine Beseitigung erfolgen.
Die Beseitigung von Schimmelpilzen ect ist möglicherweise sehr umfangreich und kann für manche Personen gesundheitliche Schäden hervorrufen.
Sprechen Sie uns besser vorher darauf an ! Wir stehen Ihnen mit rat und Tat gerne zur Verfügung und suchen für Sie die Beste Lösung.
|
Sonstige Hinweise
|
Download:
Schimmelpilzproschüre des Umwelt-Bundesamtes (pdf-datei) auf der Homepage des Bundesamtes: www.umweltbundesamtes.de
Ihr Stuckateur Barth
Lothar Barth,
Schwäbisch Gmünd Hussenhofen
www.stuckateur-barth.de
|
|
|
|